Der Dieb, der nicht zu Schaden kam ist eine Komödie des italienischen Schauspielers, Regisseurs und Theaterautors Dario Fo, einem Komödianten, der 1997 den Nobelpreis für sein Lebenswerk bekam.

Das Stück handelt vom Dieb Antonio, der in das Haus eines Politikers einbricht und dort die verwirrensten Stunden seines Lebens verbringt. Denn anstatt aufs Land gefahren zu sein kreuzt der Hausherr Prazosi plötzlich zusammen mit einer reichlich aufgetakelten Frau aus zwielichtigen Kreisen auf. Der Dieb wird Mitwissender dieser Affäre und Prazosi zwingt ihn, eine Rolle in seinem riesigen Lügengespinst von Vertuschungsversuchen mitzuspielen. Durch das Auftauchen von Maria, der eifersüchtigen Frau des Diebes sowie Anna, der stinguierten, komplizierten Frau des Politikers, wird die Situation ständig umgewürfelt und Prazosi wird andauernd gezwungen, seinem Lügengebäude weitere Etagen zuzufügen.

"Es sind nicht die hochmoralischen Figuren, die Dario Fo als Helden seiner anarchischen Farcen hernimmt, sondern kleinkriminelle Gauner und kleinbürgerliche Heuchler, die genügend auf dem Kerbholz haben, um bei ihrer Enttarnung Lachstürme im Publikum zu entfesseln..." (Neue Zeit)

Mitwirkende

Regie:
Claus Steigenberger


Schauspieler:
Vroni Schradi - Maria
Annette Weschki - Julia
Doris Holzheuer - Anna
Benedikt Schregle - Antonio
Stefan Urmann - Hausherr
Benedikt Fuhrmann - Dieb


Regieassistenz - Cornelia Breiter, Stefanie Steingraber
Bühne und Kostüm - Ziggy Sebek und Saskia
Licht - Tobias Ostler, Gerrit Jurda
Ton - Fabian Girscher
Fotos und Gestaltung - Adrian Greiter
Redaktion - Barbara Fischer


Dieb_Kritik_SZ.htm

Dieb_Kritik_TK.htm

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